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Die Medialität

Das Spektrum der Medialität ist weitläufig und sehr gross. Es gibt Medien/Hellsichtige, die sehen das Energiefeld des Menschen (auch Aura genannt), andere sehen Bilder, welche mit dem Menschen verknüpft sind, andere hören Stimmen, die über den Menschen berichten, andere können das Erlebte des Menschen wahrnehmen, andere sehen Verstorbene, welche mit dem Menschen in Verbindung stehen… u.s.w.
Nach einer Vielzahl an Forschungsergebnissen schliesst die heutige Wissenschaft die Medialität, auch medizinisch teilweise paranormale Phänomene genannt, nicht aus. Aus der Quantenphysik und der Biologie wissen wir, dass das menschliche Gehirn von technisch gemessenen 40‘000 Billionen Informations-Einheiten nur gerade 2‘000 wahrnehmen kann. Man nimmt auch an, dass weitaus mehr Informations-Einheiten, als wir momentan messen können, vorhanden sind.

Jeder Mensch ist ein Empfänger und Sender von Informationen. Mediale Menschen haben einige Empfangsfrequenzen mehr oder sind in einem anderen Bewusstseinszustand (mit EEG messbar). Grundsätzlich stehen alle Empfangsfrequenzen jedem zur Verfügung, Medialität und Hellsichtigkeit ist somit für jeden lernbar und keine von Gnade gepriesene Begabung. Die Zellen und Rezeptoren im Gehirn, welche als Empfänger von medialen Schwingungseinheiten dienen, sind in jedem Menschen vorhanden, nur nutzen nur wenige diese Rezeptoren. Ein Grund dafür kann die Prägung aus der Kindheit sein. Meist tendieren Kleinkinder weitaus mehr zu Hellsichtigkeit als Erwachsene. Aber die Hellsichtigkeit wird oft abtrainiert, da die Erwachsenen das Wahrgenommene des Kindes nicht einordnen und daher als Traum/Fantasie bezeichnen und dem Kind lehren, dass das Erzählte nicht Realität ist. Wenn dies einige Male geschieht, unterdrückt das Kind dieses Sehen und entsprechend bildet sich die Aktivität der Rezeptoren im Gehirn zurück.

Mediale Menschen sind sehr unterschiedlich begabt, entsprechend unterschiedlich und individuell nehmen sie wahr. Das Individuelle ist nicht ausschaltbar, die eigenen Glaubenssätze, Vorstellungen, ja Urteile oder Ängste sind immer vorhanden, dementsprechend sind die Aussagen medialer Menschen von ihrer eigenen Persönlichkeit geprägt. Ich nehme immer folgendes Bild: Das Klavier tönt so, wie es gestimmt ist und wie man darauf spielt.

Aufgrund der eigenen individuellen Prägung und der Vielfalt der Varianten lehne ich eine Voraussage über Zukunft für andere Personen komplett ab. Die Zukunft sehe ich als eine bewegliche, stets wandelnde Variantenvielfalt. Die Gefühle, die Gedanken, die wir leben und das Spektrum, das wir für möglich halten, entscheiden über das Geschehen in der Zukunft. Zukunft ist jederzeit wandelbar und formbar. Wichtige Grundsteine für die Zukunft sind die Haltung in der Gegenwart und eine klare Absicht, was die Zukunft anbelangt.

Quantenphysikalisch und neurowissenschaftlich nachgewiesen löst nur eine Absicht oder ein Fokus bereits eine Schwingung aus – und diese Schwingung ist die Grundlage der zukünftigen Realisation. Ein kleines bekanntes Beispiel: Sagt man aus der Haltung der Angst einem Kind, es soll nicht vom Stuhl fallen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind vom Stuhl fällt um ein Vielfaches. Sagt man aber einem Kind motivierend: „Halte Dich gut fest, dann bleibst Du auf dem Stuhl stehen“, dann wird dies auch der Fall sein.

Leider geschieht es noch immer zu häufig, dass Medien/Hellsichtige mit ihren eigenen ‚Klaviertönen‘, den eigenen individuellen Frequenzen, dem Kunden die Zukunft voraussagen. Auch das Medium kann aber immer nur den kleinen Teil sehen (2‘000 von 40‘000 Einheiten), welcher im eigenen Prägungszustand möglich ist. Sieht ein Medium aus der Haltung von Trauer, Wut oder Angst ein Unglück vorher, wird dies auch möglicherweise geschehen, da der Kunde dies für seine Wahrheit hält und mit der entsprechenden angstvollen Haltung das Unglück auch anzieht, die Variante des Unglücks steht im endlosen Variantenraum in Resonanz mit der eigenen angstvollen Haltung und wird somit angezogen. Man könnte dies auch einen Placebo-Effekt nennen – es geschieht, was man glaubt. Wenn man fest daran glaubt und erwartet, dass etwas Schlechtes oder Gutes geschieht, geschieht dies meist auch. Die Realität ist durch Erwartung und Absicht beeinflussbar.

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